“Manga-Mittwoch” Ausgabe 3/13: „Blood Lad“ – Otaku und Vampir

Manga-Mittwoch

Diesen Juli feiert der Anime „Blood Lad“ seine Weltpremiere. Ein guter Zeitpunkt also, um die Mangavorlage der Serie etwas genauer zu betrachten.

Der aus der Feder von Yuuki Kodama stammende Manga „Blood Lad“, wir seit 2010 von Kadokawa Shoten in Japan veröffentlicht. Eine deutsche Version des Manga erscheint seit 2012 bei Tokyopop. Bisher wurden hierzulande sieben Bände publiziert, von denen jeder 6,95 € kostet. Interessant hierbei ist, dass die deutsche Erstauflage und die im Juni erschiene Starterbox einen Farbschnitt besitzen. Doch worum geht es in „Blood Lad“?

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Staz Blood ist ein Vampir. Und nicht nur das – er ist auch noch ein richtiger Otaku. Nichts fasziniert ihn mehr als die Menschenwelt, besonders Japan. Seine Freizeit vertreibt er sich für gewöhnlich mit dem Lesen von Manga, Sehen von Anime und Spielen von Games. Doch urplötzlich wird er aus seinem idyllischen Alltag gerissen. Fuyumi Yanagi landet in der Dämonenwelt, was Staz natürlich nicht verborgen bleibt. Die Dämonewelt ist in verschiedene Territorien eingeteilt, von denen jedes Gebiet einen eigenen Herrscher, einen Boss hat. Staz ist ein solcher Boss. Als er Fuyumi sieht, ist er vollkommen aus dem Häuschen. Ein Mensch und noch dazu ein Japaner in seinem Territorium – zu schön um wahr zu sein. Doch passiert etwas, womit keiner gerechnet hätte. Fuyumi fällt einer fleischfressenden Pflanze zum Opfer und wird zu einem Geist. Staz verspricht ihr jedoch, alles zu tun, um sie wiederzubeleben. So beginnt die Reise der beiden durch die Dämonenwelt, auf der Suche nach einer Lösung. Auf ihrem Weg treffen sie u.a. Familienmitglieder von Staz, was für allerlei Wirbel sorgt.

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IMG_1412IMG_1416„Blood Lad“ bietet jedoch nicht nur eine packende Story. Yuuki Kodama weiß in seinem Manga auch mit detaillierten Zeichnungen zu überzeugen. Besonders die vielen verschieden Dämonen und deren Gestaltung bleiben in Erinnerung. Außerdem gibt es dem Plot entsprechend häufig Erwähnungen und Verweise auf andere Manga und Anime, wie z.B. Dragonball.

Fazit: „Blood Lad“ ist ein typischer Shônen-Manga, der den Leser mit viel Action, Humor und Spannung in seinen Bann zieht und gute Unterhaltung garantiert.

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4 Kommentare Gib deinen ab

  1. Kame sagt:

    Mir fehlen diverse Sachen hier: Mindestens(!) ein Cover des Manga, und am besten noch der Scan einer Seite damit man einen eindruck bekommt. Auch keine Angaben über Preis, Verlag, Reihenlänge oder besonderheiten vermisse ich hier, ich finde das verdient großen nachholbedarf von der Strukturierung her, auch wenn deine Meinung ganz passend ist

    1. Toni sagt:

      Danke für die Tipps 🙂 Cover, Seiten und Preis hab ich hinzugefügt. Der Verlag und die Anzahl der bisher erschienenen Bände standen aber schon vorher drin 😉 Welche Besonderheiten meinst du konkret? Das Verweisen auf andere Manga/Anime hab ich ja beispielsweise erwähnt.

      1. Kame sagt:

        Na was besonders gefällt oder was besonders stört, mir zum Beispiel geht nach sieben Bänden die passive Fuyumi neher auf den keks. Lustig sind wiederrum die vielen Anime/Manga Anspielungen von Staz wie z.B. auf Dragonball, sowas halt ^^

      2. Toni sagt:

        Das mit Fuyumi war mir noch gar nicht so richtig bewusst. Aber jetzt wo du es sagst^^

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