Review: Devil Survivor 2 The Animation

Seit dem 26. Mai ist bekannt, dass es „Devil Survivor 2: The Animation“ auf den deutschen Animemarkt schaffen wird. Kazé kündigte an die 13-teilige Scifi-Serie im Frühjahr 2014 auf DVD und Blu-ray zu veröffentlichen. Auch wenn bisher noch keine weiteren Details bekannt sind, stellt sich die Frage: Lohnt die Serie einen Kauf?

Devil Survivor 2: The Animation, eine Adaption des Spiels „Shin Megami Tensei: Devil Survivor 2“, feierte seine Premiere am 5. April 2013 auf dem japanischen Sender MBS. Für die Produktion verantwortlich zeigen sich das Studio Bridge und der Regisseur Seiji Kishi, der ebenfalls an der Umsetzung von Persona 4 beteiligt war.

Devil Survivor 2 handelt von den Oberschülern Hibiki Kuze, Daichi Shijima und Io Nitta, die sich urplötzlich einer drohenden Apokalypse gegenübersehen und diese mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln aufhalten müssen. Sie sind Teil einer Geheimorganisation, genannt JP’s. Doch wie kam es dazu, dass drei Oberschüler aus heiterem Himmel bei dem Versuch mithelfen, die Vernichtung der Menschheit zu verhindern?

Hibiki Kuze
Hibiki Kuze
Io Nitta, Hibiki Kuze, Daichi Shijima
Io Nitta, Hibiki Kuze, Daichi Shijima

Hibiki, Daichi und Nitta haben sich alle auf der mysteriösen Website Nicaea registriert. Diese versendet Videos an die Nutzer, welche den bevorstehenden Tod befreundeter Personen zeigen, noch bevor dieser eintritt. Hibiki erhält ein Todesvideo Daichis und Daichi wiederum ein Video vom Tod Hibikis. Beide sterben in einem U-Bahnunfall. Doch sie bekommen eine zweite Chance, ein neues Leben. Auf ihre Handys wird eine mysteriöse App geladen, mit deren Hilfe sie Dämonen herbeirufen und für sich kämpfen lassen können. Daraufhin wird Yamato Hotsuin, der Kommandant des JP’s, auf Hibiki aufmerksam und die drei erfahren, dass seltsame Kreaturen, die Septentrions, vernichtet werden müssen, um die drohende Ausrottung der Menschheit abzuwenden.

Hibikis Todesvideo
Hibikis Todesvideo
NIcaea, a dead face delivery site
NIcaea, a dead face delivery site

Der Anime wartet also mit einer interessanten Story auf, die Neugierde beim Zuschauer weckt. Aber können die Charaktere ebenso überzeugen? Hibiki ist der Protagonist. Er sieht sich als Beschützer der Schwachen und möchte möglichst jedes Opfer vermeiden. Er ist ein Idealist. Daichi und Nitta sind beide wiederum besorgt um Hibiki und versuchen ihn zu unterstützen. Es lässt sich kaum mehr zu den handelnden Personen sagen. Alles in allem ist die Gestaltung der Charktere und ihrer Gefühle sehr flach und lässt die nötige Tiefe vermissen. Das könnte u.a. daran liegen, dass sich die gesamte Handlung auf wenige Tage beschränkt. Bedingt dadurch findet ebenfalls keine nennenswerte Charakterentwicklung statt.

Fazit: Eine gute Story und ein gelungener dramaturgischer Aufbau der einzelnen Episoden machen „Devil Survivor 2: The Animation“ durchaus sehenswert. Einzig die Charaktergestaltung enttäuscht.

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