Shingeki no Kyojin – „Sie sind das Essen und wir sind die Jäger.“

Das neuste Werk aus dem Hause Production I.G. – u.a. bekannt für die Veröffentlichungen von Guilty Crown und Eden of the East – Shingeki no Kyojin, erscheint seit dem 7. April wöchentlich im japanischen Fernsehen. Vorlage für den Anime ist der gleichnamige Manga des Zeichners Hajime Isayama, der allerdings noch nicht auf deutsch erschienen ist.

Der ca. 25 Episoden umfassende Anime bietet dem Zuschauer einen interessanten Genremix von Fantasy über Action, Drama und Mystery bis Horror. Zudem enthält er häufige Gewaltdarstellungen, die jedoch zum jeweiligen Kontext passen und folglich nicht übertrieben sind. Daher spricht Shingeki no Kyojin ein eher reiferes Publikum an. Angesiedelt ist die Handlung in einer alternativen, mittelalterlichen Welt, die stark an das deutsche Mittelalter erinnert.

In der Gewalt eines Titanen
In der Gewalt eines Titanen
Vorrückende Titanen
Vorrückende Titanen

Diese Infos nützen jedoch nur wenig, wenn der Plot nicht bekannt ist. Also worum geht es in Shingeki no Kyojin alias „Attack on Titan“?

Die menschenähnlichen Titanen sind die natürlichen Feinde der Menschen und wollen diese ausrotten. Um sich vor den Übergriffen der Titanen zu schützen, errichteten die Menschen eine riesige Stadt, umgeben von hohen Mauern. Nachdem 100 Jahre lang Frieden herrschte und die Bedrohung von außen fast vergessen war, starteten die Titanen 845 eine Invasion und überrannten den Bezirk Shiganshina, indem sie die äußere Mauer „Maria“ überwanden. Große Teile der Bevölkerung fielen den Invasoren zum Opfer.

Shiganshina
Shiganshina
Ein Titan
Ein Titan

Mitten in diesem Geschehen finden sich die zwei Hauptcharaktere Mikasa Ackermann und Eren Jäger. Mikasa ist ruhig, selbstbestimmt und stark, was andern Respekt einflößt. Sie ist für ihr Alter sehr reif und sieht sich als Beschützerin von Eren. Dieser wiederum ist ein Hitzkopf und eckt durch sein Temperament häufig an. Gleichzeitig ist er jedoch ehrgeizig, zielstrebig und visionär, denn er träumt von einer Welt ohne Titanen und ist fest dazu entschlossen sich an der Ausrottung dieser zu beteiligen. Im Gegensatz zu vielen anderen Anime, sind die Hauptcharaktere in Shingeki no Kyojin keine „Superhelden“, sondern normale Menschen, die sich häufig schmerzhaft ihrer Grenzen bewusst werden müssen.

Eren und Mikasa
Eren und Mikasa
Erens Mutter
Erens Mutter

Fazit: Nicht zuletzt die gute handwerkliche Umsetzung durch ansprechende Animationen und schöne Kulissen fesselt den Zuschauer. Die Handlung weiß zudem mit hoher Spannung und überraschenden Wendungen zu überzeugen.

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3 Kommentare Gib deinen ab

  1. Skha sagt:

    Den Anime oder Manga hat der Verfasser schon gelesen bzw. gesehen oder? Es herschte weder 100 Jahre Frieden, noch war die Bedrohung vergessen. Außerdem wird in der Geschichte mehrfach ausdrücklich darauf hingewiesen das die Riesen sich eben NICHT von den Menschen ernähren sondern das sie diese einfach nur umbringen wollen.

    1. Toni sagt:

      Die Review basiert auf dem Anime. Dass sich die Titanen nicht von Menschen ernähren, wurde im Anime erst bekannt, nachdem der Artikel veröffentlicht wurde. Hab ich aber mittlerweile geändert. Die Menschen haben aber laut Anime sehr wohl 100 Jahre friedlich innerhalb der Mauern gelebt und sind davon ausgegangen sicher zu sein und fühlten sich daher nicht bedroht! Das wird dem Zuschauer zu Beginn auch so vermittelt. Ob das im Manga anders ist, weiß ich nicht, kenne wie gesagt nur den Anime, auf den sich der Artikel bezieht.

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